Südafrika 1999

Kapstadt
Bloubergstrand
Cape of Good Hope
Simonstown & Boulders Beach
Knysna & Plettenberg Bay
Oudtshoorn
Hermanus

11. - 30. September





Kapstadt

Wer hätte das gedacht. Nur knapp ein Jahr nach meiner ersten Reise nach Südafrika war ich schon wieder hier - diesmal nicht mit einer Austausch-Organisation, sondern mit meiner Cousine.

Zwei Wochen hatten wir Zeit, mit unserem kleinen Mietwagen die Region zu erkunden, die ich vom letzten Jahr schon etwas kannte. Was für ein Abenteuer für zwei "Mädels" Anfang 20...

Es machte mir großen Spaß, Reiseführerin zu spielen und meiner Cousine all die Schätze zu zeigen, die ich hier ein Jahr zuvor schon entdecken durfte. Damals hatte ich ja nur wenig Zeit, da meine Gastfamilie und ich nur ein Wochenende in Kapstadt waren. Also ging es als erstes - mit der Seilbahn - rauf auf den Tafelberg!


Diese kleinen possierlichen Tierchen sind sogenannte "Klippschliefer".
Hier gibt es mehr Infos, bei Wikipedia
Irgendwie sieht es hier ob ein bisschen aus wie auf dem Mond.
Nicht dass ich schonmal dort gewesen wäre,
aber so ungefähr stelle ich es mir vor.

Mit dem "Table Mountain Aerial Cableway" ging es hinauf auf das Wahrzeichen Kapstadts.

Was für eine fantastische Aussicht!!
Die Strände rund um Kapstadt lagen uns zu Füßen!

Der Pan African Market in der historischen Longstreet in der Innenstadt Kapstadts. Sieht aus wie ein normales (okay, vielleicht etwas buntes...) Haus, das aber im Innern wie ein großer Markt aufgebaut ist. In jedem Raum befindet sich ein anderer Händler, der seine Souvenirs anbietet.


Mein Ticket für die Überfahrt mit der Fähre nach Robben Island, der Insel auf der Mandela 18 Jahre lang inhaftiert war. Mehr zu ihm und Robben Island hier bei Wikipedia.

Nelson Mandela's ehemalige Zelle! Wir wurden von einem ehemaligen Mitgefangenen von Nelson Mandela durch das Gefängnis geführt. Das machte diese Erfahrung noch um einiges intensiver und verursachte stellenweise schon Gänsehaut. Man merkte, er wußte genau, wovon er sprach.

Der Kalksteinbruch, in dem die Gefangenen unter sehr harten Bedingungen arbeiten mussten.



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Bloubergstrand

Bloubergstrand liegt ca. 25 km nördlich von Kapstadt und wie die Photos beweisen...

... hat man hier einen atemberaubenden Blick auf den Tafelberg!

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Cape of Good Hope & Cape Point

"Cape Point" liegt ca. 1,5 km südöstlich vom "Kap der guten Hoffnung". Cape Point liegt damit zwar am östlichen Ende der Kaphalbinsel, ist aber nicht der südlichste Punkt, wie es auf manchen Fotos oder Karten suggeriert wird. Das Kap der guten Hoffnung liegt 2 Bogensekunden südlicher.
Quelle: Wikipedia

Und hier an den Wellen kann man sehen, warum das Kap auch "Kap der Stürme" genannt wird, hier zieht es wie Hechtsuppe!




Ob Cape Point der Punkt ist, an dem sich Atlantischer und Indischer Ozean treffen, hängt von der Sichtweise ab: Aus rein topografischer Sicht muss diese Frage mit Nein beantwortet werden, denn der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents befindet sich 150 Kilometer weiter östlich, am Cape Agulhas, auch als Nadelkap bekannt.

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Simonstown & Boulders Beach

Moment mal ... was ist das denn? Wir sind in ... Afrika ... am Strand ... es ist warm ... und hier sind ... Pinguine!?!

Tatsache: Hier befindet sich eine Brutkolonie von Brillenpinguinen. Eine super Seite über diese kleinen Kerlchen hat Ingrid Bunse gemacht - mehr unter Ingrid's Welt. Wie ich finde eine der schönsten und informativsten Reiseseiten im WWW, mit tollen Photos!

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Knysna & Plettenberg Bay

Der "Whale Shop" in Plettenberg Bay - ein Paradies für einen Wal-Fan wie mich! Ich kaufte auch gleich ausgiebig ein, und meine Cousine kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus... Eine Uhr mit Wal-Motiv, Briefmarken mit Walen, Briefpapier mit Walen ... und ich war happy!!

Und dieses Traumhaus hoch oben auf den Klippen von Knysna war unser Highlight in Sachen Bed & Breakfast / Guesthouse auf unserer Reise, das "Petraion Guest House".


Hier genieße ich gerade die fantastische Aussicht von der Terasse...

... aufs Meer bei den Knysna Heads.

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Oudtshoorn

Natürlich durfte auch bei meiner zweiten Südafrika-Reise ein Besuch in Oudtshoorn nicht fehlen! Ich sagte aber niemandem vom letzten Jahr vorher Bescheid und es war eine riesen Überraschung als ich plötzlich in der Tür des Klassenzimmers der Deutsch-Klasse stand, bei der ich letztes Jahr als Austausch-Schülerin war. Ich besuchte auch meine Gastfamilie und natürlich musste ich meiner Cousine unbedingt die Safari Ostrich Farm zeigen, die Straussenfarm die mir Janie letztes Jahr ausgiebig gezeigt hatte, da sie dort in den Ferien arbeitete.

Nervenkitzel pur - auf der Cango Wildlife Ranch in Oudtshoorn durften wir zu den Geparden ins Gehege und ... sie streicheln! Nein, der Kamerad hier auf dem Foto ist NICHT tot, er schläft nur. Na toll, ausgerechnet wenn ich ihn streicheln will. Na ja, vielleicht auch besser so, zumindest konnte er so nicht auf dumme Gedanken kommen und mich mit seiner Beute verwechseln... Wundert mich nur dass er von meinem lauten Herzschlag nicht aufgewacht ist!

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Hermanus

Schon bei diesem Schild schlug mein Herz bis zum Hals ... Hermanus, einer der besten Orte weltweit, um Wale zu beobachten! Die Besonderheit hier ist, dass man die Wale auch vom Ufer aus sehen kann, man muss nicht unbedingt eine Tour mit einem Ausflugsboot buchen. Weltweit gibt es über 80 verschiedene Wal- und Delfinarten. Hier kann man den Southern right whale, also den Südlichen Glattwal oder auch Südkaper beobachten. Er gehört zur Familie der Bartenwale. Zur Nahrungsaufnahme schwimmen die Wale mit offenem Mund durch Schwärme von Kleinstlebewesen. Diese bleiben dann in den Barten hängen und werden verspeist. So ein Glattwal, der ca. 15 - 17 m lang wird, frisst täglich zwischen 1.000 und 2.500 kg Krill!

Mehr Informationen gibt es hier (...bald...) auf meiner Wal- und Delfinseite!

Diese Kids tanzen auf dem Hermanus Whale Festival, das gerade gefeiert wurde, als wir einen Tag in Hermanus zur Verfügung hatten. Was für ein glücklicher Zufall für mich, denn es gab auch hier wieder viel zu sehen was mit Walen zu tun hat, nicht nur die Wale selbst. Wobei die natürlich die Hauptattraktion sind und auch die meiste Beachtung von mir bekamen.

Und so stand ich (siehe unten) stundenlang am Ufer und wartete ... und wartete ... und wartete... Cousini ging zwischendurch mal ins Auto zum Schlafen und ich hatte irgendwann einen roten Strich auf der Nase, von meiner Kamera...


Und dann ... nach langer langer Zeit des Wartens, Hoffens und Bangens ...

... ein Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal! Und was für ein aktives Prachtexemplar!
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